Trojaner entfernen

Glauben Sie an Geister? Nein? Was aber wenn Ihr Computer einfach Dinge macht, die er gar nicht machen soll? Wenn plötzlich der Drucker deinstalliert ist, Webseiten aufgerufen werden, die Sie gar nicht sehen wollen, Programme nicht mehr einwandfrei funktionieren ohne das Sie etwas dafür getan haben.

Nein, dann sind keine Geister am Werk, sondern oftmals ein Trojaner, ein Computerschädling, der seinem Namen gerecht wird und Ihnen schaden möchte. Erfahren Sie auf dieser Informationsseite mehr über Trojaner, wo der Name überhaupt her kommt und wie Sie Ihren PC mit einem Trojaner infizieren.

Themen:

Was sind Trojaner?
Woher kommt der Name Trojaner?
Wie sind Trojaner aufgebaut und wie werden Trojaner erstellt?
Ablauf einer Trojaner Infektion
Wie kann man Trojaner erkennen?
Trojaner finden und entfernen
Wie kann man sich vor Trojanern schützen
Anti-Trojaner-Tools

Hier für Sie schon mal ein Überblick Was ist ein Trojaner?:

Es gibt tausende Trojaner und täglich kommen viele weitere hinzu. Die Hacker sind dabei sehr einfallsreich und konstruieren Trojaner, die von Virenprogrammen nicht so schnell erkannt werden können. Für Sie haben wir die bekanntesten Trojaner genauer unter die Lupe genommen.

Erfahren Sie mehr über die Trojaner:

  • Qhost.HU
  • Hupigon.LBD
  • IRCBot.CAB
  • Agent.IUU
  • Sinowal.VJN
  • Downloader.TEM
  • Lineage.HZN
  • Zeus Trojaner

welchen Schaden sie anrichten und wie Sie sich davor schützen können. In diesem Zusammenhang stellen wir Ihnen auch die besten Anti-Trojaner-Tools vor, die einen umfassenden Schutz vor diesen Schädlingen bieten.

Die Schäden, die ein Trojaner anrichtet, können ungeahnte Ausmaße annehmen. In erster Linie verfolgen sie das Ziel, Sie auszuspähen. Kontendaten, Passwörter und Ihre ganz private Korrespondenz kann mitgelesen und ausgespäht werden – und Sie merken nichts davon!

Wir erläutern Ihnen auf den folgenden Seiten, wie Sie Trojaner erkennen und beseitigen. Des Weiteren erfahren Sie, wie Sie sich zukünftig vor solchen Angriffen schützen können. Wir haben Ihnen auch aufgeführt, wo die Gefahr besonders groß ist, sich einen Trojaner einzufangen. In den FAQ haben wir Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Trojaner, Viren und Würmer gegeben. Sollten Ihrerseits dennoch Fragen auftauchen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Trojaner

Trojanisches Pferd aus Holz

Trojanisches Pferd aus Holz

Trojaner sind meist schadhafte Programme, durch die z.B. Hacker an Ihrem Computer Veränderungen vornehmen können oder Sie und Ihre Daten ausspähen. Abgeleitet vom Trojanischen Pferd aus der griechischen Mythologie, sind Trojaner meist gefährlich. Trojaner erstellen ist nicht schwer, ebenso schnell ist ein Trojaner Download erfolgt, ohne das Sie etwas davon bemerken.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, was es mit den Trojanern auf sich hat, wie das mit der griechischen Geschichte noch mal genau war und wie schnell und unbemerkt auch Ihr PC von einem Trojaner unterwandern werden kann. Erfahren Sie aber auch, wie Trojaner aufgebaut sind und wie Trojaner erstellt werden und schlussendlich wie Sie Trojaner erkennen können. Wir zeigen Ihnen auch aktuelle Trojaner und erklären Ihnen, wie Sie einen Trojaner Virus vermeiden bzw. einen Trojaner Schutz schaffen.

Was sind Trojaner?

Trojaner sind bösartige Programme, die meist als harmloses Software Tool getarnt sind. Im Unterschied zu Viren können sie sich nicht selbst vervielfältigen und werden daher durch Anhänge in eMails oder auch durch Downloads im Internet verbreitet. Der Begriff stammt vom Trojanischen Pferd ab und hat sich heute in der Kommunikationstechnik als Bezeichnung für schadhafte Computerprogramme etabliert.

Ein Trojaner Virus birgt ein enorm hohes Gefahrenpotential und wird meist für kriminelle Handlungen erstellt. Befallen werden können alle PCs, denn es gibt Trojaner für Windows aber auch Trojaner Mac.

Ein Trojaner Virus installiert sich auf Ihrem Computer ganz automatisch, sobald die Datei geöffnet wurde. Sie müssen der Installation nicht zustimmen und wissen daher gar nicht, dass dieses schadhafte Programm auf Ihrem Rechner installiert wird.

Das Können eines Trojaners ist sehr vielseitig. So kann er Dateien auf Ihrem Computer verwalten und neue Dateien erschaffen. Er kann Dateien löschen und umbenennen, sich Dateien anschauen.

Der Trojaner Virus kann aber auch Programme installieren durch die es Hackern erlaubt wird weitere Softwareprogramme auf Ihrem Rechner zu installieren, auszuführen, zu öffnen und zu schließen. Im schlimmsten Fall kann ein Hacker so die komplette Kontrolle Ihres infizierten Computers übernehmen. Dies bedeutet, dass der Hacker z.B. Ihren Cursor und Ihr Keyboard kontrollieren kann oder über Ihren eMail-Account Spam via Massenmails versenden kann.

Geschickte Hacker nehmen diesen Angriff so vor, dass Sie gar nichts davon mitbekommen – Sie bemerken weder den Trojaner Download, noch das man Sie ausspäht. Wieder andere Trojaner überwachen Ihr Verhalten im Internet und spähen aus, was Sie wann, wo kaufen und wie viel Geld Sie dafür ausgeben und verwenden diese Informationen zur Optimierung eigener Webshops.

Trojaner erkennen ist also nicht gerade einfach. Zuverlässigen Schutz bietet nur ein Anti Trojaner Programm, auf das wir an anderer Stelle detaillierter eingehen.

Woher kommt der Name Trojaner?

Wer in der Schule in Geschichte ein wenig aufgepasst hat, der weiß mit der Bezeichnung „Trojanisches Pferd“ etwas anzufangen. Das „Trojanische Pferd“ spielt in der griechischen Mythologie eine große Rolle. Es soll für den Sieg der Griechen im Trojanischen Krieg verantwortlich sein. Die Festung Troja galt während des Trojanischen Krieges als uneinnehmbar, was auch die Griechen schnell mitbekamen. Sie konnte sich nur durch eine List einen Vorteil verschaffen.

Damals bauten die Griechen ein Holzpferd, das nicht nur überdimensional groß war, sondern im Innern hohl. In diesem Hohlraum fanden die griechischen Soldaten Platz. In der Nacht brachten die Griechen das Pferd zu den Stadtmauern von Troja. Die trojanischen Stadtväter sollten den Eindruck bekommen, dass die Griechen aufgegeben haben und als demütiges Geschenk das hölzerne Pferd hinterließen.

Die Berater der Stadtväter sahen eine Gefahr in dem Holzpferd und rieten von einer Annahme des Geschenks ab. Dafür waren die Stadtväter aber viel zu eitel und holten das hölzerne Pferd in die Stadt. In der Nacht dann schlichen sich die im Pferd eingeschlossenen griechischen Soldaten in die Stadt und konnten die Stadttore öffnen. Weiteren griechischen Soldaten, die bereits vor der Stadt warteten, war nun der Weg frei.

Kein Wunder, dass so die Stadt Troja von den Griechen völlig unvorbereitet überrannt wurde. Troja musste sich den Griechen ergeben und die uneinnehmbare Stadt wurde völlig zerstört.

Die Idee vom Trojanischen Pferd wurde von Computerhackern und -spezialisten aufgegriffen. Die Arbeitsweise eines Trojaners ist diesem Kriegsangriff sehr ähnlich. Ähnlich einfach wie ein Holzpferd ist es auch einen Trojaner zu erstellen. Den Trojaner erkennen ist allerdings alles andere als ein Kinderspiel. Besonders wenn es sich um aktuelle Trojaner handelt, die erst wenige Stunden bzw. Tage im Internet präsent sind. Dies macht deutlich, dass ein Anti Trojaner Programm für einen effektiven Trojaner Schutz nicht nur auf Ihrem Rechner installiert werden sollte, sondern auch aktuell gehalten werden muss.

 Wie sind Trojaner aufgebaut und wie werden Trojaner erstellt?

Trojaner sind ganz unterschiedlich aufgebaut, denn die Hacker sind über alle technischen Neuerungen im Bilde und entwickeln die Schadsoftware daher ständig weiter. Im Folgenden haben wir für Sie die unterschiedlichen Arten von Trojaner Viren zusammengefasst:

Backdoor

Der Backdoor ist ein Trojaner Virus der ein „Hintertürchen“ öffnet, sodass der Entwickler den infizierten Computer oder auch ein ganzes Netzwerk von außen steuern kann. Er ist der am häufigsten genutzte Trojaner und besteht aus einem gefährlichen Trojaner-Server (Host) und dem Trojaner-Client. Ist der Server installiert öffnet er einen Kommunikationskanal über das Internet. Der Angreifer kann sich über den offenen Kanal mit dem Opfer-PC verbinden.

Clicker

Der Trojaner lenkt Sie auf bestimmte Internetseiten, bei denen es sich um Werbung oder auch um kostenpflichtige Webseiten handelt.

Dropper

Der Dropper wird eingesetzt, wenn andere schädliche Software wie beispielsweise Viren zum Einsatz kommen sollen. Nach dem unbemerkten Trojaner Download kommen automatisch andere Programme auf Ihren Rechner. Er ist praktisch das Versteck für weitere schädliche Programme.

Linker

Durch den Linker wird der schädliche Trojaner mit dem gewünschten Programm auf dem infizierten PC verbunden. Somit wird das „zusätzliche Programm“ (Schadsoftware) in dem „normalen Programm“ versteckt.

Downloader

Dieser Trojaner sorgt für den Download und das Verstecken von Schadsoftware und installiert z.B. Spam- oder Werbe-Systeme in Ihrem eMail-Account und auch Spy-Programme, um Ihr Internetverhalten und Weiteres auszuspionieren.

Spy

Der Spy spioniert den befallenen Computer aus und wird immer dann eingesetzt, wenn Kriminelle an User-Daten kommen wollen. Es können mit diesem Trojaner Virus u.a. Screenshots gemacht und die Tastatureingaben protokolliert werden. Des Weiteren kann dieser Trojaner die Inhalte der Festplatte ausspionieren. Diese Art ist in der Liste über aktuelle Trojaner sehr häufig zu finden.

Dies sind nur die bekanntesten Trojaner. Wie erwähnt sind die Entwickler dieser Schadprogramme immer auf dem Laufenden und so entstehen auch immer wieder neue Arten und Typen von Trojaner Viren. Vermehrt werden heute auch Trojaner entwickelt, bei denen es sich um eine Kombination der hier genannten Arten handelt.

Das Gemeine an einem Trojaner Virus, ganz gleich welcher Art, ist, dass es nicht ausreicht, den Trojaner wieder zu löschen. Er ist nur das Transportmittel für das eigentliche Schadprogramm und das bleibt nach der Entfernung des Trojaners weiterhin auf Ihrem Computer. Wie Sie einen Trojaner suchen und einen Trojaner entfernen können, erfahren Sie im Folgenden.

Ablauf einer Trojaner Infektion

Trojaner - passen Sie aufIm Grunde genommen können Sie sich immer und nahezu überall mit einem schädlichen Trojaner infizieren. Zu den häufigsten Infektionsarten gehört die eMail. In einem solchen Fall handelt es sich um eine eMail die als Werbemail getarnt ist. Sicher kennen Sie auch die Situation, dass Sie am Morgen Ihre eMails checken und das Postfach mit Spam-Mails gefüllt ist. Nicht selten befinden sich unter den vielen Werbemails solche, die einen Trojaner verbreiten wollen. Oftmals lautet der Absender BKA oder auch Telefonanbieter, wobei immer häufiger auch Absender namhafter Unternehmen auftauchen, wie z.B. Paypal. In der eMail werden Sie aufgefordert den Anhang zu öffnen, der angeblich eine offene Rechnung oder ähnliches enthält. Folgen Sie der Anleitung, ist der Trojaner Download perfekt.

Eine weitere häufige Methode ist das Verstecken von Trojanern in in scheinbar harmlosen Bildanhängen. Auch hier werden Sie aufgefordert, die Anhänge zu öffnen. Folgen Sie dieser Anweisung, installiert sich der schädliche Trojaner mit dem Öffnen des Anhangs unbemerkt ganz von alleine. Ihr PC ist infiziert.

Doch nicht nur in Anhängen von eMails kann sich sich ein Trojaner Virus verstecken. Sie können sich auch als Link im eMail-Text befinden. Klicken Sie auf diesen Link wird der schädliche Trojaner ebenfalls unbemerkt auf Ihrem Rechner installiert.

Sehr häufig infizieren sich Internetnutzer auch über Freeware mit einem Trojaner. Auf der Suche nach kostenloser Software gelangt man sehr schnell auf dubiose Webseiten, die allerdings überaus seriös aussehen. Unbedarft installieren Sie das gesuchte Programm, freuen sich darüber, dass Sie es kostenlos bekommen und wissen nicht, dass Sie sich gleichzeitig einen Trojaner Download oben auf bekommen. Neben dem eigentlichen Programm installiert sich nämlich verborgen auch der Trojaner Virus.

Derjenige, der den Trojaner entwickelt hat, bekommt nun Daten von Ihnen geliefert, sobald eine Verbindung mit dem Internet besteht. Er kann nun Ihren PC steuern und Informationen einsehen, wie beispielsweise Tastenanschläge. Der Trojanerentwickler kann auch Screenshot-Kopien erstellen, was in Realtime oder als Datenansammlung geschieht. Die am meisten genutzte Funktion eines Trojaners dient dem Ausspähen von Passwörtern und geheimen Dokumenten. Es gibt auch zahlreiche Trojaner, mit denen z.B. die Firewall deaktiviert wird. Je nachdem welchen Zweck der Trojaner verfolgt, sind Sie praktisch ein gläserner Internetnutzer.

Wie kann man Trojaner erkennen?

Einen Trojaner erkennen, ist bei der üblichen Nutzung des Internets und des heimischen PCs oftmals gar nicht so einfach. Immerhin wurde er ja absichtlich so konstruiert, dass man ihn nicht erkennt. Es gibt Trojaner die, wenn sie bereits auf dem PC installiert sind, durch einen roten Kreis mit einem X in der Taskbar zu erkennen sind. Es kann aber auch sein, dass plötzlich alle Drucker deinstalliert sind. Des Weiteren kann es sein, dass plötzlich beim Aufrufen von Webseiten im Internet bestimmte Worte mit einem Link versehen sind. Gehen Sie dann auf diesen Link – meist auch ohne zu klicken – erscheint ein neues Fenster mit der Weiterleitung zu einem bestimmten Shop.

Auch wenn Sie von Freunden, Bekannten, Geschäftspartnern häufiger hören, dass Ihre eMails gar nicht angekommen sind, ist sehr wahrscheinlich ein Trojaner Virus dafür verantwortlich. Weitere Symptome eines Befalls kann auch die Verlangsamung des Systems sein, was sich vor allem bei der Nutzung des Internets bemerkbar macht. Auch wenn sich Programme von alleine öffnen oder Werbefenster automatisch aufploppen ist ein Trojaner sehr wahrscheinlich.

Kurzum kann man sagen, dass sobald sich Ihr PC selbständig macht, ein Trojaner oder eine andere Schadsoftware sehr wahrscheinlich ist. Eine andere Möglichkeit, einen Trojaner erkennen zu können, gibt es nicht. Ganz gleich es sich um aktuelle Trojaner handelt oder solche, die schon seit Jahren die Internetgemeinde quälen. Es ist auch unerheblich ob Sie das Windows Betriebssystem oder den MAC nutzen. Trojaner für Mac gibt es ebenfalls massenhaft. Gewissheit bekommen Sie erst durch einen Anti Trojaner Check.

Trojaner finden und entfernen

Fast täglich gibt es mehrere neue Trojaner, sodass der Bedarf an einem Trojaner Schutz sehr groß ist. Sicher stellt sich nun auch Ihnen die Frage, wie Sie sich effektiv gegen diese Bedrohung schützen können. Grundsätzlich ist es erforderlich spezielle Schutzprogramme zu verwenden, die einen Befall von Trojanern blockieren bzw. diese nach einem Befall aufspüren und das System säubern.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, Trojaner zu finden und zu entfernen. Die einfachste Möglichkeit ist mit der Installation eines Anti Trojaner Programms gegeben. Ein solches Programm durchsucht sämtliche Laufwerke nach Trojanern. Die meisten Programme dieser Art bieten gleich auch noch die Funktion, dass sich neue Trojaner erst gar nicht einnisten können. Je nachdem für welches Tool Sie sich entscheiden, wird auch gleich die Registry nach Autostarteinträgen durchsucht und es wird der Speicher geprüft. So ist ein maximaler Schutz gewährleistet. Gute Anti Trojaner Tools durchlaufen ständig einem Update, sodass sie auch aktuelle Trojaner immer erkennen und beseitigen können. Dennoch haben diese Tools den Nachteil, dass nur die Trojaner erkannt werden, die auch den Entwicklern der Anti Trojaner Tools bekannt sind.

Daneben sind auch Anti-Viren Tools in der Lage, Trojaner zu finden. Dennoch können sie die Trojaner nicht so entfernen, wie es mit einem speziellen Anti Trojaner Tool möglich ist. Das ist darin begründet, dass viele Anti-Viren Programme bei der Bereinigung einer Trojanerdatei nach einer virenartigen Signatur suchen – die gibt es aber bei einem Trojaner nicht.

Wie kann man sich vor Trojanern schützen

Trojaner entfernen
Vor Trojaner können Sie sich nur schützen, wenn Sie eine aktuelle Virenschutzsoftware auf Ihrem Rechner haben. Halfen Sie diese stets aktuell!

Eines müssen wir vorweg nehmen: einen 100 %igen Trojaner Schutz gibt es nicht. Außer Sie verzichten komplett auf das Internet, aber das ist sicher nicht in Ihrem Sinne. Den besten Schutz vor dem Angriff von Trojanern bieten Virenschutz-Produkte, die nicht nur vor Trojanern schützen, sondern auch vor Viren und Würmern. Daneben gibt es gute Spy-Ware-Produkte, die den Computer ebenfalls vor Trojanern schützen.

Sehr zu empfehlen ist die Installation von Sicherheitspatches für das Betriebssystem und die Applikationen. Nutzen Sie Windows, dann können Sie einfach die automatischen Updates aktivieren, da Sie so niemals vergessen können, die Updates für Microsoft Office auch wirklich durchzuführen. Nutzen Sie eine andere Sicherheitssoftware, ist es entscheidend sie in regelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand zu bringen. Experten empfehlen dies sogar mindestens einmal pro Tag.

Im geringen Rahmen können auch Firewalls vor einem Angriff von Trojanern schützen. Unterschieden werden muss dabei zwischen verschiedenen Firewalls unterschieden werden. Die einen nehmen eine Filterung der übertragenen Daten vornehmen und verhindern so den Transfer von Trojanern. Sie verhindern das sich ein Trojaner über das Internet einschleicht indem bestimmte Dateitypen geblockt werden. Allerdings schützt eine solche Firewall nicht vor bereits aktiven Trojanern, also solchen, die sich bereits auf Ihrer Festplatte befinden.

Daneben gibt es noch solche, bei denen für Trojaner die Kommunikation nach Außen unterbunden wird. Solche sog. Portblocker-Firewalls sperren zunächst alle Kommunikationskanäle und geben denn nur die benötigten Kanäle wieder frei. Da für die Nutzung verschiedener Dienste im Internet jedoch unterschiedliche Kanäle erforderlich sind, ist dieser Schutz gegen Trojaner nur bedingt geeignet.

Zudem sollten Sie einen manuellen Schutz vor Trojanern schaffen, der in erster Linie von Ihrem Internetverhalten abhängt. Dazu gehört u.a. dass Sie keine ausführbaren Dateien aus dem Internet öffnen, da diese Trojaner enthalten können. Das gilt besonders für

  • .EXE-Dateien
  • .COM (DOS)
  • .SCR (Bildschirmschoner)
  • .DOC (MS- Word)
  • .XLS (MS Excel)
  • .MDB (VBA-Makros)
  • .VBS
  • .JS
  • .HTA
  • .WSF (Scripts)

sowie viele weitere mehr. Bevor Sie eine Datei aus dem Internet öffnen, vergewissern Sie sich grundsätzlich, dass die Quelle der Datei vertrauenswürdig ist. Vorsichtig sein sollten Sie auch bei eMail-Anhängen, selbst wenn die eMail von einem vertrauten Absender stammt. Durch einen eMail-Wurm kann ein Trojaner automatisch an alle Adressen im Adressbuch verschickt werden, ohne dass es der Anwender bemerkt.

Ihre Anti Trojaner Tools sollten zudem einem ständigen Update unterliegen. Anderenfalls ist es schnell passiert, dass Ihr Computer von einem neuen Trojanern infiziert wird, der vom Anti Trojaner Tool nicht erkannt wurde. Des Weiteren empfehlen wir Ihnen, Ihre Daten regelmäßig auf eine CD, DVD oder eine externe USB-Festplatte zu speichern. Sollte Ihr Computer von einer bösartigen Software beschädigt oder verschlüsselt werden, gehen Ihnen die Daten durch die Sicherheitskopie nicht verloren.

Schutz gegen Trojaner im Überblick:

  • installieren Sie eine Internet-Sicherheitssoftware und Sicherheitspatches,
  • Vorsicht ist beim Umgang mit ungebetenen E-Mails oder Instant Messages geboten,
  • erstellen Sie Sicherheitskopien Ihrer Daten.

Anti-Trojaner-Tools

Anti Trojaner Tools gibt es in Hülle und Fülle. Mit diesen Programmen können Sie Trojaner finden und entfernen. Wir stellen Ihnen hier die bekanntesten und vor allem zuverlässigsten Tools vor, die es gerade auf dem Markt gibt.

1. Internet-Security-Produkte

Internet-Sercurity-Produkte sind Produktpakete, durch die eine sichere Internetnutzung  gewährleistet wird. In der Regel setzen sich diese Pakete aus einem Virenschutz, einer Firewall und  einer Kindersicherung zusammen und bieten zusätzlich einen Spy-Schutz. Diese Programme führen einen Trojaner Scan durch, können also gezielt Trojaner suchen, und schlussendlich auch Trojaner finden und entfernen.

F-Secure-Internet-Security

Kostenpflichtig, jährliche Anpassung der Version, i.d.R. mit 1-jährigem Schutzabo

Norton-Internet-Security

Kostenpflichtig, jährliche Anpassung der Version, i.d.R. mit 1-jährigem Schutzabo

PC-cillin Internet-Security

Kostenlos, Online-Registrierung erforderlich, Aktualisierungen nur manuell möglich

2. Virenschutz-Produkte

Diese Virenschutzprodukte schützen den Computer vor Viren, Würmern und Trojanern. Auch diese Programme fungieren als Trojaner Scanner, können somit den Trojaner suchen  sowie den Trojaner Virus entfernen.

F-Secure Virenschutz

Kostenpflichtig, jährliche Anpassung der Version, i.d.R. mit 1-jährigem Schutzabo, Bestandteil der F-Secure Internet Security.

AntiVir

Kostenlos, nur für den privaten Bereich.

Kaspersky Anti-Virus

Kostenpflichtig, jährliche Anpassung der Version, i.d.R. mit 1-jährigem Schutzabo, Bestandteil der Kaspersky Internet Security.

3. Spy-Ware-Produkte

Diese Produkte schützen den Computer vor Spy- bzw. Ad-Ware und damit vor Trojanern. Diese Programme können nicht nur Trojaner finden und entfernen. Sie schützen gleichzeitig davor, dass kein erneuter Trojaner Download möglich wird.

Ad-ware SE

Als Personal Edition (liegt häufig PC-Zeitschriften bei) ist dieser Trojaner Scanner kostenlos; aufgrund von Such- und Entfernenfunktionen ideal als Ergänzung zu anderen    Schutzmaßnahmen geeignet. Funktioniert mit einigen Internet Security Suiten nicht parallel.

Spybot Search&Destroy

Kostenloses Tool, das der Funktionsweise von Ad-Ware SE sehr ähnlich ist.

a-squared Anti-Malware

Englisches, kostenloses Tool, bei dem nach 30 Tagen einige Funktionen abgeschaltet werden.

Einen umfassenden Trojaner Schutz erreichen Sie, indem die wichtigen Bereiche Virenschutz, Firewall und Spy-Ware-Schutz mit Schutzprogrammen versehen werden. Empfehlenswert ist dafür ein Gesamtprodukt, also ein Internet-Security Tool. Es kann den Trojaner suchen, den Trojaner finden und entfernen und das selbst bei neuen, aktuellen Trojanern.

Entscheidend ist aber auch, dass das verwendete Produkt ständig aktualisiert wird, denn nur so können eventuell bestehende Sicherheitslücken geschlossen werden.

Abschließend sollten Sie in diesem Zusammenhang wissen, dass es kostenfreie und kostenpflichtige Trojaner Scanner gibt. Geben Sie in die Suchmaschinen nur einfach mal „Trojaner entfernen freeware“ ein und Sie werden erstaunt sein, wie viele Ergebnisse Sie bekommen. Wir möchten Sie hier unbedingt darauf hinweisen, dass in einem online Trojaner Scanner, der kostenlos angeboten wird, ohne weiteres Schadsoftware untergebracht sein kann. Vergewissern Sie sich also unbedingt, ob die Quelle der Software seriös und vertrauenswürdig ist. Dann können Sie das Trojaner entfernen kostenlos vornehmen lassen.

Einen wesentlich besseren Trojaner Schutz aber bieten die Programme, für Sie sich auch ein paar Euro auf den Tisch legen müssen. Trojaner Scanner, die ihren Preis haben, arbeiten überaus zuverlässig und unterliegen ständigen – automatischen – Updates. So können auch aktuelle Trojaner sofort erkannt werden.

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